Kabelverschraubung vs. Kondenswasser

Geschrieben am Juli 27, 2008. Einsortiert unter: Kabelverschraubung vs. Kondenswasser | Tags:, , |

Ob bei normalen und speziellen Einsatzbedingungen, die zuverlässige Be- und Entlüftung von Bauteilen und Gehäusen zur Vermeidung von Kondenswasser, welches aufgrund von Temperaturschwankungen und Druckspitzen entsteht, war in der Vergangenheit vielfach problematisch.  

Im Fokus stehen hierbei Kabelverschraubungen, die hohe Luftdurchflussraten bei einem gleichzeitig hohem Wasserrückhaltevermögen ermöglichen. Diese Eigenschaft ermöglicht eine Anpassung des Innendrucks im geschlossenen Gehäuse an den herschenden Umgebungsdruck. Gleichzeitig wird verhindert, dass über die Kabelverschraubung Flüssigkeiten in das Gehäuse eindringen.

In Fachkreise wurde der Ausdruck der “atmenden Kabelverschraubung” geprägt. Diese speziellen Kabelverschraubungen verwenden mikroporöse, flüssigkeitsdichte und atmungsaktive ePTFE-Membranen u. a. auch der bekannten Firma GORE(TM). Atmende Kabelleitungseinführung erfüllen darüber hinaus alle wichtigen Eigenschaften einer Kabelverschraubung und sparen somit Kosten, da keine weitere Bauteile verwendet, montiert oder Extra-Bohrungen angebracht werden müssen.

Kabelverschraubungen mit Membran-Technologie sind im Fachhandel aus Polyamid, Edelstahl (V2A, V4A) und Messing (vernickelt) erhältlich und erfüllen die IP-Schutzart 69K. 

W. L. Gore and Associates: http://www.gore.com/de_de/ 

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